![]() ING VISA Debitkarte
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![]() comdirect Visa Kreditkarte
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![]() Santander BestCard Basic
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![]() DKB Visa Debitkarte
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![]() ActiveCashCard (ACC) Premium
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![]() Consorsbank VISA Classic
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Jahresgebühr |
0 € Wenn ein monatlicher Geldeingang von 1000 € nicht erreicht wird, fallen 4,90 € Kontoführungsgebühren an. Ausgenommen von dieser Gebühr sind alle unter 28 Jahren. |
20,80 € | 0 € |
0 € Kostenlos nur mit Aktivstatus: ab einem monatlichen Geldeingang von 700 € (3 Monate in Folge und dann dauerhaft) oder bis zum Alter von 28 Jahren.Neukunden erhalten in den ersten 3 Monaten den Aktivstatus, wenn sie kein anderes Girokonto bei der DKB haben oder in den vergangenen zwölf Monaten hatten. Ohne Aktivstatus fallen Kontoführungsgebühren von 4,50 € an. |
132 € |
48 € Bei monatlichem Geldeingang von min. 700 Euro oder wenn der Kontoinhaber unter 28 Jahre ist, kostenlos. |
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Kartengesellschaft | |||||||
Kartentyp | Debitkarte |
Charge Karte Am Ende eines jeden Abrechnungszeitraums muss der gesamte Saldo beglichen werden |
Kreditkarte | Debitkarte | Prepaid-Karte | Debitkarte | |
Partnerkarte | 0 € | 0 € | 0 € | 10 € | |||
eff. Sollzins | 10,39 % | 10,54 % | 18,58 % | 8,68 % | — | 10,15 % | |
Guthabenzins | — | — | — | — | — | — | |
Schufaprüfung | |||||||
Bindung an ein Girokonto | |||||||
Kontaktlos bezahlen |
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Garmin Pay
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Garmin Pay, Fitbit Pay, Swatch Pay
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Deutschland | 0 € | 4,90 € |
0 € 4 kostenlose Abhebungen pro Monat, dann: 1 % (mindestens 5,25 €). |
0 € | 5 € |
0 € Für Abhebungen bis 50 € werden 1,95 € berechnet. |
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Eurozone | 0 € | 4,90 € |
0 € 4 kostenlose Abhebungen pro Monat, dann: 1 % (mindestens 5,25 €). |
0 € | 5 € |
0 € Für Abhebungen bis 50 € werden 1,95 € berechnet. |
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Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
2,2 % | 4,90 € |
0 € 4 kostenlose Abhebungen pro Monat, dann: 1 % (mindestens 5,25 €). |
0 € | 5 € | 2,1 % | |
Ausserhalb EWR / Weltweit Gebühr für Bargeldverfügungen ausserhalb der EU und EWR |
2,2 % | 4,90 € |
0 € 4 kostenlose Abhebungen pro Monat, dann: 1 % (mindestens 5,25 €). |
0 € | 5 € | 2,1 % | |
Limit Bargeldbezug | 1.000 € / Tag | 600 € / Tag | 1.000 € / Tag | 1.000 € / Tag | 2.500 € / Monat | 1.000 € / Tag | |
Deutschland | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | |
Eurozone | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | |
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedsstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
2,2 % | 0 € | 1,5 % | 0 € | 0 € | 2,1 % | |
Ausserhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, ausserhalb der EU und EWR |
2,2 % | 0 € | 1,5 % | 0 € | 0 € | 2,1 % | |
Reisekrankenversicherung | |||||||
Reiserücktrittsversicherung | |||||||
Reiseabbruchversicherung | |||||||
Reiseunfallversicherung | |||||||
Reisegepäckversicherung | |||||||
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- Als Alternative zu N26 gelten Banken, die ähnliche Dienstleistungen wie die Neo-Bank für Privatkunden anbieten
- Fokus auf mobile Kontoführung per Smartphone
- Real-Time-Abwicklung jeder Transaktion sowie Benachrichtigungen via E-Mail oder Push-Benachrichtigungen über eine Banking-App
- Angebot von mehreren Girokonten für Privatkunden und Geschäftskunden
- Bereitstellung einer Visa oder Mastercard, um weltweite Zahlungen und das Abheben von Bargeld zu ermöglichen
Als Alternativen zu N26 gibt es inzwischen eine Vielzahl von Optionen, deren Leistungen und digitalen Dienste mit den Angeboten der Berliner Neo-Bank vergleichbar sind. FinTechs wenden sich mit ihren Konten und Karten primär an junge, digital affine Kunden – Leistungen und Konditionen können sich je nach Anbieter beträchtlich unterscheiden. Jedoch ziehen auch die etablierten Banken mit ihren Online-Angeboten nach.
Das ist die N26 Bank
Wer über interessante Neo-Banken spricht, kommt an N26 nicht mehr vorbei. Neo-Banken haben ihre Wurzeln in der Fintech-Szene und bieten ihren Kunden innovative Finanzdienstleistungen an. Gegründet im Jahr 2013, ist das Berliner Start-up heute am Markt eine der bekanntesten Smartphone-Banken. Als reine Online-Bank bietet N26 Girokonten an, die sich vollständig und in wenigen Schritten über die N26 Banking-App einrichten und verwalten lassen – Online-Banking par excellence.
N26 ist vollständig auf digitale und mobile Lösungen ausgerichtet, was bedeutet, dass alle Bankgeschäfte wie Überweisungen, Zahlungen, Kontoübersicht und Finanzplanung über die N26-App erledigt werden können. Die Bank bietet auch Echtzeit-Benachrichtigungen für Transaktionen und detaillierte Auswertungen der eigenen Ausgaben.
Die N26 Bank hat sich seit ihrer Gründung schnell international etabliert und ist in mehreren Ländern weltweit tätig. Sie ist lizenziert in Deutschland und unterliegt somit den entsprechenden regulatorischen Auflagen der EU.
Ihre Dienstleistungen bietet die Online-Bank sowohl Privatkunden als auch Unternehmen an. Für beide Zielgruppen umfasst das Angebot inzwischen vier verschiedene Kontoarten mit jeweils unterschiedlichen Leistungen und zu differenten Gebühren.








Mastercard inklusive
Alle Girokonten von N26 bieten ihren Nutzern eine Mastercard-Debitkarte. Die Konten aus dem Premiumbereich wollen zusätzlich mit Kunden vielen Extras überzeugen. Wenn Sie ein Premium-Konto wählen, erhalten Sie allgemeine Versicherungen, etwa für das Carsharing, Reiseversicherungen, besondere Bedingungen für E-Scooter, Mietautos oder Handy.
Überziehungsrahmen bis 10.000 €
Außerdem räumt Ihnen das Unternehmen für Ihr N26 Girokonto die üblichen Überziehungsrahmen ein. Bis zu 10.000 € sind je nach Bonität möglich. Der Dispo wird in der Banking-App beantragt. Nehmen Sie ihn wahr, betragen die Zinsen 8,9 % auf die in Anspruch genommene Summe.
Selbst Bareinzahlungen auf das N26 Girokonto sind möglich. Das Feature hier heißt Cash26. Pro Monat können Sie ohne Gebühren 100 € einzahlen. Danach kostet jede dieser Transaktionen eine Gebühr über 1,5 %.
Das Online-Banking funktioniert bei N26 auch am PC. Allerdings werden auf der Web-Oberfläche nicht alle Leistungen angeboten. Einige der Extras, wie Moneybeams, sind ausschließlich über die Banking-Apps möglich. Moneybeams betreffen das Versenden von Geld von einem N26 Nutzer zum anderen. Sie sind begrenzt auf 1.000 € pro Tag.
Die Features der N26 Bank
Die N26 Bank ist eine digitale Bank, die sich durch einige zentrale Features auszeichnet. Hier sind die wichtigsten Merkmale:
- Komplett digital: N26 ist eine vollständig digitale Bank, die ausschließlich über ihre App und Website betrieben wird. Kunden können alle Bankgeschäfte bequem von ihrem Smartphone oder Computer aus erledigen.
- Internationale Nutzung: Kunden können ihre N26-Karten weltweit nutzen, und es fallen keine Gebühren für Zahlungen in Fremdwährungen an.
- Live-Benachrichtigungen: Bei jeder Zahlung oder Transaktion erhalten Kunden sofortige Benachrichtigungen in der App, was eine gute Übersicht und Kontrolle über das Konto ermöglicht.
- Innovative Funktionen: separate „Spaces“ innerhalb Ihres Kontos einrichten oder N26 Insights, eine Analysefunktion in der App, die hilft, Ausgaben zu verfolgen und Budgetpläne zu erstellen.
- Kredit- und Versicherungsangebote: N26 bietet zusätzlich die Möglichkeit, Kredite zu beantragen und verschiedene Versicherungen abzuschließen (z. B. Reiseversicherung).
- Sicherheit: Die Bank bietet hohe Sicherheitsstandards wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und Sicherheitsfunktionen innerhalb der App. Sie ist auch durch die gesetzliche Einlagensicherung in Europa geschützt.
- Echtzeit-Überweisungen: Überweisungen innerhalb der SEPA-Zone werden in Echtzeit durchgeführt, was schnelle Transaktionen ermöglicht.
- Kundensupport: Der Support ist über die App, per E-Mail oder über den Live-Chat verfügbar. N26 bietet auch einen telefonischen Kundenservice.
Diese Merkmale machen N26 zu einer modernen, flexiblen und kundenorientierten digitalen Bank, die besonders für Nutzer interessant ist, die viel unterwegs sind und auf eine einfache, papierlose Banklösung setzen.
Smartphone-Bank: Das macht die Anbieter aus
Hinter den ersten Banken mit Banking-Apps auf dem Smartphone und Smartphone-Konto verstecken sich meist Fintechs. Das sind Start-ups. Sie vereinigen die Finanzwelt und die Technik. Doch etablierte Unternehmen entwickeln inzwischen adäquate Angebote.
Bei einer Smartphone-Bank erledigen Sie Ihr Banking über die Banking-App. Nicht jede Smartphone-Bank ermöglicht Ihnen zusätzlich ein Online-Banking. Auf einige der sonst üblichen Features müssen Sie nicht nur bei N26, sondern auch bei den Alternativen verzichten. Dafür gibt es auch andere Funktionen.
Das Smartphone-Konto
N26 sowie auch die alternativen Banken setzen auf das Device-Binding. Dabei ist das Konto fest mit Ihrem Smartphone verbunden, welches Sie für die Eröffnung Ihres Kontos benutzt haben; eine E-Mail-Adresse ist ebenfalls erforderlich. Das hat handfeste Nachteile: Ist Ihr Handy defekt oder geht es verloren, ist zunächst einmal kein Online-Banking mehr möglich.
Durch den Fokus auf die Banking-App haben die Banken bestimmte Funktionen entwickelt, die exakt zu diesem Banking passen. Der Umfang der Funktionen vom Smartphone-Konto hängt von der jeweiligen Alternative ab. Auch das Modell des Kontos spielt hier eine Rolle. Viele der Möglichkeiten bieten allerdings auch Filialbanken und Direktanbieter an, einige bereits, bevor die Smartphone-Konkurrenz auf der Bildfläche erschienen ist.
Kartensperrung per Banking-App
Fast alle Smartphone-Banken informieren ihre Kunden über jede Bewegung auf dem Konto. Das funktioniert per Push-Nachricht, ganz gleich, ob Sie Ihre Karte einsetzen, Bargeld abheben oder SEPA-Überweisungen tätigen. So werden Betrugsfälle schneller bemerkt.
Die Banking-App verschafft Ihnen mehr Kontrolle über Ihre dazugehörigen Karten. Sie können diese sperren und entsperren sowie die Limits ändern.
Verwaltung der Ausgaben
Mit einigen Smartphone-Anbietern können Sie ähnlich wie N26 Geld ohne IBAN Eingabe an andere Kunden überweisen. Diese Peer-to-Peer-Transaktionen funktionieren über die Telefonnummer. Oft muss der Empfänger aber ein Konto bei derselben Bank haben.
Ein anderer Vorteil der Smartphone-Banken ist die klare Verwaltung von Ausgaben. Sie können zum Beispiel sehen, ob Sie mehr Geld in Ihr Online-Shopping stecken oder es hauptsächlich in Sparverträge fließt. Diese Features schaffen Möglichkeiten der Optimierung. Bei vielen Banken gehört das inzwischen auch zum Standard.
Mehr Struktur durch Unterkonten
Viele der Fintech-Banken bieten Unterkonten zum Girokonto, N26 bezeichnet sie als N26 Spaces. Diese funktionieren wie Tagesgeldkonten und dienen Ihnen zum Aufteilen von Guthaben. So können Sie etwa Geld für verschiedene Zwecke ansparen. Bei einigen Banken haben die Unterkonten sogar eigene IBANs und funktionieren so wie ein Konto im Girokonto.
Das sind die besten Alternativen
ING

Das Girokonto der ING gestaltet sich unkompliziert. Es handelt sich dann um ein kostenloses Girokonto, wenn ein monatlicher Geldeingang von 700 € verzeichnet wird, ansonsten sind pro Monat 4,90 € fällig. Mit dem Konto können Sie SEPA-Überweisungen tätigen oder Daueraufträge sowie auch Lastschriftverfahren ausführen. Die Girocard ist kostenlos, ebenso wie die Visa Card, wobei es sich bei der Visa Card um eine Debitkarte handelt. Für die Visa-Kreditkarte gibt es auch eine Partnerkarte; ebenfalls eine Visa-Kreditkarte. Weiterhin bietet diese Alternative einen Dispokredit und ein Tagesgeldkonto. Wir finden, das ING-Konto ist ein Top-Girokonto.
DKB

Neukunden erhalten in den ersten 3 Monaten den Aktivstatus, wenn sie kein anderes Girokonto bei der DKB haben oder in den vergangenen zwölf Monaten hatten.
Ohne Aktivstatus fallen Kontoführungsgebühren von 4,50 € an.
Die DKB (Deutsche Kreditbank AG) bietet ein kostenloses Girokonto mit zahlreichen Vorteilen an. Neben der kostenfreien Kontoführung beinhaltet das Konto eine kostenlose Debitkarte, mit der weltweit an allen Automaten mit Visa-Zeichen kostenlos Geld abgehoben und bezahlt werden kann. Kunden unter 28 Jahren oder mit einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 € profitieren von dieser kostenfreien Kontoführung. Zusätzlich ermöglicht die Debitkarte kontaktloses Bezahlen und kann auch mit Apple Pay und Google Pay verwendet werden. Die Kontoeröffnung ist einfach und schnell online in nur 5 Minuten möglich, und der Kontowechselservice unterstützt Kunden beim Umzug zu DKB ohne lästigen Papierkram. Mit dem DKB Cash Girokonto wählen Kunden eine nachhaltige Bank, die seit über 30 Jahren in erneuerbare Energien und andere wichtige Bereiche investiert. Es bietet auch exklusive Vorteilsangebote, Produkte und Services für die Kunden und ist ebenfalls ein Top-Girokonto.
Consorsbank VISA Classic Karte

Die Consorsbank Visa Card bietet ein kostenloses Girokonto für Kunden mit einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 € oder für alle unter 28 Jahren. Mit der Visa Card können Kunden gebührenfrei im EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) in Euro bezahlen und auch die Zahlungsdienste Google Pay und Apple Pay nutzen.
Santander BestCard Basic

Die Visa-Karte von Santander bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine dauerhaft kostenlose Jahresgebühr und die Möglichkeit, weltweit kostenlos Bargeld abzuheben (bis zu 4 Mal pro Monat). Die Kreditkarte ist mit oder ohne Girokonto erhältlich. Zusätzlich erhalten Inhaber einen Tankrabatt von 1 % (bis zu 24 € jährlich), können ein Kreditlimit von bis zu 2.000 € erhalten und profitieren von einem 5 % Rabatt auf Urlaubsplus (Flüge & Pauschalreisen). Zu den Nachteilen gehören eine Fremdwährungsgebühr von 1,5 % außerhalb der Eurozone, Sollzinsen von 13,98 % sowie Abhebegebühren von mindestens 5,25 € ab der 5. Abhebung pro Monat.
ActiveCashCard (ACC) Premium
Die ActiveCashCard (ACC) Premium bietet eine Reihe von Vorteilen für Kunden mit geringer Kreditwürdigkeit. Das Konto wird ohne Schufa-Abfrage angeboten und bietet vielfältige Banking-Optionen in Verbindung mit einem Girokonto, das als Privat- oder Business-Konto genutzt werden kann. Kunden können ihr Unternehmen mit individuell gestalteten Karten personalisieren und profitieren von flexiblen Zahlungsoptionen für geschäftliche und private Transaktionen. Die Debitkarte bietet Kostenkontrolle und Sicherheit, unterstützt durch TÜV- und PCI-zertifizierte Sicherheit für maximale Datensicherheit. Die Kontoeröffnung ist einfach online durchführbar, und die Integration von Mobile Payment mit Apple Pay und Google Pay macht das Bezahlen unterwegs bequem. Eine transparente und erschwingliche Gebührenstruktur sowie der Pfändungsschutz durch die Option zur Umwandlung in ein P-Konto runden die Vorteile ab.
Vorteil klassischer Banken: Das können Smartphone-Banken nicht
Für viele Nutzer gehört die Girocard, früher bekannt als EC-Karte (landläufig auch als Sparkassen-Card bezeichnet), zum Girokonto. Oft haben die Smartphone-Banken jedoch keine solche Karte in ihrem Programm. Hier fehlt leider die Kooperation mit dem deutschen Girocard-System. Beim bargeldlosen Bezahlen kann dies zum Problem werden, wenn Händler die Karten der Smartphone-Banken nicht akzeptieren. Auch das klassische Banking-Erlebnis in Filialen wie bei der Frankfurter Sparkasse können Online-Banken ihren Kunden nicht bieten. Neben Neo-Banken gibt es auf dem Markt mittlerweile auch sogenannte Tomorrow-Banken wie die GLS Bank, die auf nachhaltige Geschäftsstrategien setzen.
Kreditkarten in Form von Debitkarten
Bei den Karten der Anbieter von Banking-Apps handelt es sich vorwiegend um Debitkarten. Hier wird das Geld also zeitnah abgebucht. Solche Karten zählen nicht zu den „echten“ Kreditkarten. Zu Problemen kommt es beim Buchen von Mietwagen und Hotels. Teilweise werden sogar nur virtuelle Karten (Einweg-Karten) herausgegeben. Ein Dispokredit ist das Plus einer klassischen Bank. Nicht jeder N26 Wettbewerber kann hier mithalten.
Auch eine deutsche IBAN gehört zu jeder klassischen Bank dazu. Manche der N26-Alternativen vergeben keine deutsche IBAN, da sie im Ausland sitzen. Im SEPA-Raum dürfte das zwar kein Problem sein, ist es jedoch manchmal. Lastschriftverfahren lassen sich so nicht bei sämtlichen deutschen Unternehmen über die ausländische IBAN nutzen. Rechtlich wäre das eigentlich möglich
Barabhebungen
Wenn man Bargeld abheben muss, klappt das bei jeder der klassischen Banken ohne Einschränkungen. Nicht jede Alternative zu N26 kann hier mithalten. Manche schränken kostenloses Abheben ein. In solchen Fällen können Sie nur ein paar Mal im Monat kostenlos Bargeld abheben. In anderen Fällen ist ein monatlicher Maximalbetrag festgelegt; haben Sie diesen erreicht, fallen Gebühren an, wenn Sie Bargeld abheben. Meist können Sie mit den Kreditkarten an fast allen Bankautomaten Geld abheben, wenn auch zum Teil für sehr hohe Gebühren.
Bargeldabhebungen im Einzelhandel
Alternativ existieren bei den Smartphone-Banken jedoch weitere Möglichkeiten, Bargeld zu bekommen. Das geht in einigen Geschäften des Einzelhandels per Smartphone Barcode. Dafür arbeiten die ausgewählten Märkte mit den Fintechs zusammen.
Das Gleiche gilt, wenn es darum geht, Bargeld einzuzahlen. Hier kämpfen die Smartphone-Banken mit ähnlichen Problemen wie die Direktbanken. Es fehlen Filialen sowie eigene Geldautomaten. Auch hier führt der Weg oft über Supermärkte oder Einzelhändler. Dort können Sie das Geld per Banking-App-Funktion einzahlen.
Darauf gilt es, bei Smartphone-Banken zu achten
Für eine gute Alternative zu N26 sollten Sie sich die Konkurrenz genau ansehen. Bevor Sie sich in den allgemeinen Geschäftsbedingungen verlieren, definieren Sie für sich selbst, auf welche Features Sie besonderen Wert legen.
Bei den Kosten sollte die N26 Alternative Sie nicht schlechter stellen. Achten Sie nicht nur auf die Gebühren für das jeweilige Konto. Auch beim Online-Banking selbst, bei den SEPA-Überweisungen, kostenlos Geld abheben oder anderen Funktionen spielt der Preis eine wichtige Rolle. Das Gleiche gilt für Zahlungen mit der Kreditkarte.
Ein besonderes Augenmerk sollte auf Fremdwährungsgebühren legen. Achten Sie vorwiegend dann auf diesen Aspekt, wenn Sie sich häufig im Ausland aufhalten.
Kostenfreiheit setzt oft Mindestumsatz voraus
Um ein kostenloses Girokonto zu erhalten, setzen einige Anbieter eine Mindestsumme beim Geldeingang voraus. Keine Umstände dürfte das machen, wenn Sie die N26-Alternative als Gehaltskonto nutzen. Ist das Konto als zusätzliches Konto gedacht, sollte es keine Vorschriften beim Geldeingang geben.
Bargeldabhebungen und -einzahlungen
Geld abzuheben und Geld einzuzahlen, sollte ohne große Einschränkungen funktionieren. Viele Anbieter machen das Einzahlen von Bargeld kompliziert, weil sie keine eigenen Filialen haben oder nur sehr wenige davon.
Wichtig: Möchte man Geld einzahlen, sollten keine zusätzlichen Kosten anfallen. Möchten Sie Bargeld abheben, kann bei Smartphone-Banken limitiert sein. Behalten Sie an diesem Punkt die Kosten im Auge oder verzichten Sie ganz darauf. Das ist einfacher, wenn das Konto ein Zweitkonto ist.
Kreditkarten ohne Kreditrahmen
Bei den Kreditkarten handelt es sich in den meisten Fällen um Debitkarten. Idealerweise sollte Ihnen die Alternative zu N26 eine „echte“ Kreditkarte zur Verfügung stellen. Das ist bedauerlicherweise nur in Ausnahmen der Fall. Achten Sie darauf, wo sich die emittierten Karten einsetzen lassen. Nicht bei allen Händlern in Deutschland ist das möglich. Wichtiger Punkt sind auch hier die Kosten.
Als Smartphone Konto bieten viele der Fintechs Privat- oder Business-Konten an. Achten Sie auch hier besonders auf die Bedingungen und auf die Kosten. Ihre Wahl sollten Sie außerdem von Ihrem Nutzerverhalten abhängig machen. Das gilt in der gleichen Weise beim Leistungsumfang Ihres Smartphone-Kontos. Jeder Anbieter stellt andere Service-Pakete zur Verfügung.
Sicherheit für das Online-Konto
Essenziell ist die Sicherheit des gewählten Kontos. Ideal sind Anbieter, die Push-Nachrichten über jede Bewegung auf dem Konto liefern. Hier behalten Sie sämtliche Vorgänge beim Banking optimal im Blick. Setzen Sie auch auf einen Anbieter, der Ihnen erlaubt, Ihre Karten über die Banking-App zu verwalten. Beim Verlust können -sie diese umgehend sperren.
Informieren Sie sich im Vorfeld, welchen Support Ihnen der Anbieter zukommen lässt. Nicht jedes Problem ist einfach zu lösen. Eine Service-Nummer muss gut und vor allem sofort erreichbar sein.
Auf Kundenerfahrungen setzen
Kundenerfahrungen helfen Ihnen weiter, wenn Sie sich für einen Anbieter entscheiden müssen. Es gibt inzwischen eine Reihe seriöser Portale, auf denen Sie sich informieren können. Außerdem ist es angezeigt, sich intensiv mit der Wirtschaftspresse zu befassen. News zu Fintechs finden Sie im Handelsblatt und auf den Wirtschaftsseiten großer Zeitungen.
Mobiles Bezahlen
Setzen Sie nicht zuletzt auf mobiles Bezahlen per Apple Pay und Google Pay. Diese Bezahldienste sind mit einem ausgesprochen hohen Komfort verbunden. Seit einiger Zeit befinden sie sich praktisch auf dem Vormarsch und sind inzwischen beinahe Standard bei allen Smartphone Banken. Informieren Sie sich dennoch, ob Ihnen die Features bei der von Ihnen gewählten N26 Alternative angeboten werden.
Fazit: Die passende N26 Alternative finden
N26 hat für Mobile Banking in Deutschland durch innovative Features und hohe Nutzerfreundlichkeit von Anfang an Maßstäbe gesetzt. Heute bietet die Bank nicht nur Konten und Karten, sondern ein breites Spektrum an Zusatzleistungen an. Ein wichtiger Aspekt ist hier die unkomplizierte Verwaltung der persönlichen Finanzen und die Bündelung aller Leistungen in der intuitiv konzipierten N26 App.
Jedoch bieten heute auch viele andere Banken innovatives Online- und Mobile-Banking an. Rein digitale Anbieter in diesem Bereich sind zum einen klassische Direktbanken wie die ING oder die DKB und zum anderen FinTechs und Neo-Banken, die oft ein innovatives Konzept verfolgen. Ihren Kunden bieten sie komfortabel ausgestattete Girokonten inklusive Kartenservice an. Den gleichen Komfort wie eine klassische Filialbank können sie ihren Kunden jedoch nicht immer bieten. Aspekte sind hier unter anderem die Verfügbarkeit von echten Kreditkarten mit Überziehungsrahmen, kostenlose Bargeldabhebungen oder die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen.
Wenn Sie nach einer N26 Alternative suchen, sollten Sie zunächst für sich klären, welche Leistungen Sie von Ihrer Bank, Ihrem Konto und Ihrer Kreditkarte erwarten. Im nächsten Schritt ist eine gezielte Suche nach Angeboten möglich, die Ihre Anforderungen passgenau erfüllen. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um eine reine Digitalbank handeln. Auch die etablierten Banken unterstützen heute eine digitale und mobile Kontoführung. Ihr großer Vorteil liegt in individuellem Kundenservice und einigen weiteren Leistungen, die die neuen Smartphone-Banken nicht (oder nicht immer) zu bieten haben.
Unsere Meinung zu N26 Alternativen: Wenn Sie sich für einen alternativen Anbieter entscheiden, sollten dessen Leistungen und Konditionen mindestens den N26 Standard erfüllen. Im nächsten Schritt kommt es auf Ihre individuellen Präferenzen und besonderen Features an, die mit einem Angebot verbunden sind. Bei Ihrer Auswahl sollten Sie dabei besonders auf die Kostenstruktur, die Bedingen für kostenlose Konten sowie auf Sicherheit und mögliche versteckte Kosten achten.
Zu unseren Empfehlungen gehören unter anderem die Konten und Kreditkarten der ING, der DKB, der Consorsbank und der Santander Bank. Daneben gibt es zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt, zu denen Sie oft weiterführende Informationen auf unseren Seiten finden.
Häufige gestellte Fragen (FAQ)
Ja, es finden sich einige Angebote an Online-Konten, bei denen eine Kreditkarte dabei ist, wie das Girokonto der ING, von C24 Bank, Comdirect Girokonto sowie der DKB, ACC, Vivid Money oder der Santander Bank oder Openbank (Debitkarte & Travel Card) sowie Consorsbank (BNP Paribas). Teils handelt es sich um ein gebührenpflichtiges, teils um ein kostenloses Konto. Anders als klassische Banken bewerben Smartphone Banken ihre Finanzprodukte häufig über Affiliate Links. Der Einsatz von Affiliate Links ist eine gängige Praxis im Online-Marketing.
Welches Smartphone-Konto inkl. Kreditkarte die beste Alternative zu N26 ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern ist davon abhängig, wie Sie das Konto nutzen möchten (privat / geschäftlich), welche Zusatzfunktionen Ihnen wichtig sind, ob Sie häufig Bargeld abheben etc. Hierfür ist ein individueller Vergleich der Angebote erforderlich.
Möchten Sie innerhalb Deutschlands häufig Bargeld abheben, könnte eine Kreditkarte mit Girokonto von einem Mitglied der Cash-Group empfehlenswert sein. Kunden dieser Banken können an den Geldautomaten der Cash Group kostenlos Bargeld abheben. Zur Cash-Group Group gehören die folgenden Banken:
- Commerzbank
- Deutsche Bank
- HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG)
- Postbank (gehört zur Deutschen Bank)
Die besten N26 Alternativen sind unter anderem die folgenden:
- ING
- C24 Bank
- Comdirect
- DKB
- Vivid Money
- Santander Bank
- Openbank (Debitkarte & Travel Card)
- Consorsbank (BNP Paribas).
Die genannten Online-Banken haben unterschiedliche Angebote im Portfolio, die jeweils mit unterschiedlichen Vorteilen für eine spezifische Zielgruppe einhergehen. Teils erhalten Sie ein kostenloses Konto, teils können Sie weltweit kostenlos Geld abheben oder das Konto sowohl für private Zwecke als auch als Business-Konto nutzen.
Wenn Sie nach einer Alternative zu N26 suchen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Gebühren: wie hoch sind die Kosten, die monatlich oder jährlich anfallen?
- Leistungen: Welche Leistungen sind inkludiert?
- Boni: Welche besonderen Angebote hat die Kreditkarte (Punkte / Meilen sammeln, Cashback, Rabatte, etc.)?
- Service: Wie gut ist der Kundenservice (Erreichbarkeit, Sprache, Leistung)?